Anette Maaßen Boulton

Mein Weg

Ich bin 1957 in Essen geboren. Als Tochter einer Arztfamilie vermittelten sich mir früh die Kostbarkeit menschlichen Lebens und die Bedeutung von Gesundheit.

Nach dem Abitur studierte ich Diplomsozialwissenschaften in Wuppertal, weil mich gesellschaftliche Themen zunächst mehr interessierten als Medizin. Ökologie-, Frauen- und Friedensbewegung haben meine Werte Ende der siebziger und Anfang der achtziger Jahre stark geprägt. Während und nach dem Studium habe ich in der Jugend- und Erwachsenenbildung gearbeitet und war in vielen sozialen und politischen Projekten engagiert. Seither habe ich mich intensiv mit Gesundheit und mit psychischen und spirituellen Wachstumsprozessen beschäftigt.

Anette Maaßen-BoultonAlle diese Erfahrungen bewogen mich dazu, 1990 in Todtmoos im Südschwarzwald die Bio- und Gesundheitspension Haus Amala zu gründen: einen Ort, an dem Menschen ihren Urlaub in der Natur verbringen, sich aber auch intensiv ihrer körperlichen und seelischen Gesundheit zuwenden konnten. Haus Amala wurde 2005 als erste Biopension im Südschwarzwald ausgezeichnet: das erfreuliche Ergebnis langer Jahre ökologischer Betriebsführung.

Nach 17 Jahren Leitung dieses Gäste- und Seminarhauses mit eigener Heilpraktiker-Praxis ging ich seit 2008 neue Wege. Bis April 2017 war ich Inhaberin einer Naturheil- und Beratungspraxis in Todtmoos, wo ich mit meinem Mann lebte. Seit 2013 hatte ich zusätzlich eine Praxis in Steinen im Wiesental, wo ich jetzt, nach unserem Umzug ins Wiesental, ausschließlich praktiziere.

Seit 2009 biete ich Seminare an (siehe Kursangebote) und seit 2011 bin ich Dozentin am Belchen Institut in den Bereichen Kommunikation, Stressbewältigung und Gesundheitsmanagement.

Die Arbeit mit Menschen liegt mir sehr am Herzen und bereitet mir viel Freude. Meine geistigen Impulse beziehe ich u.a. aus der buddhistischen Meditation. Ich bin sehr glücklich in meinem  vielseitigen Beruf.

 

 

 

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Warum chinesische Medizin und Beratung?

Als ich 1994 für die Heilpraktikerprüfung lernte, aß ich wie viele meiner Mitlernenden große Mengen Süßes, was mir einen Hautausschlag am ganzen Körper bescherte. Zu dieser Zeit fiel mir ein Ernährungsbuch der traditionellen chinesischen Medizin in die Hände. Dort las ich über den Zusammenhang von übermäßigem Denken, das die Milz schädigt und Heißhunger auf Süßes. Ich probierte die dort empfohlenen warmen Getreidefrühstücke am Morgen und war mein Verlangen nach Süßem bald los. Das inspirierte mich, weiter zu lesen. Die chinesische Medizin faszinierte mich und  wurde später ein Praxisschwerpunkt.

Die Beschäftigung mit Ernährung und Kochen passte bestens zu meiner Arbeit im Haus Amala. Einer einjährigen Ausbildung in chinesischer Diätetik folgten mehrere Aus- und Weiterbildungen in Diagnostik, Akupunktur, TuiNa (chinesische Heilmassage) und Wirbelsäulentherapie nach Breuß/Dorn®. 1999 eröffnete ich eine eigene Heilpraktikerpraxis im Haus Amala.

PulsdiagnoseMich interessiert zutiefst, wie Heilung auf körperlicher, seelischer und spiritueller Ebene geschieht. Die Philosophie der traditionellen chinesischen Medizin inspiriert mich dabei sehr. Was die Sicht auf menschliche Reifung betrifft, spricht mich das Menschenbild von Carl Rogers sehr an. 2000 – 2005 ließ ich mich erst in Gesprächsführung und später in personenzentrierter Beratung ausbilden. Es folgten seit 2010 Weiterbildungen in therapeutischer Meditation, Achtsamkeitsmeditation und Burn-out Prävention. TCM-Behandlungen, Beratungsarbeit und die Vermittlung von Achtsamkeit ergänzen sich wunderbar.

Meine langjährige Begleitung von Menschen mit Stress-Erkrankungen im Haus Amala bewegte mich dazu, 2007 zusammen mit meinem Vater eine gemeinnützige Stiftung gründen, die Professor Dr. Werner Maaßen Stiftung. Sie widmet sich den Themen körperlich-seelisch-geistiger Gesundheit und insbesondere dem Thema Ressourcenstärkung. Wenn Sie mehr über die Stiftung wissen möchten, klicken Sie hier.

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Meine Stationen in Stichpunkten

  • 1957 in Essen geboren
  • Abitur und Studium der Sozialwissenschaften, Abschluss mit Diplom
  • 8 Jahre Dozentin in der Erwachsenenbildung
  • 1990 Umzug nach Todtmoos
  • 1990 – 2007 Leitung der Bio- und Gesundheitspension Haus Amala
  • 1993 Heirat
  • 1994 Heilpraktikerprüfung
  • ab 1999 eigene Praxis im Haus Amala
  • 2008 - 2017 Praxis in Todtmoos-Weg
  • seit 2008 Stiftungsrätin der Prof. Dr. Werner Maaßen Stiftung
  • Mai 2010 – Juli 2013 Zweitpraxis in Lörrach
  • seit 2011 Kursleitung in achtsamkeitsbasierter kognitiver Therapie (MBCT) und Stressbewältigung
  • seit 2011 Dozentin am Belchen Institut
  • seit August 2013 Praxis in Steinen
  • seit Oktober 2014 Leitung der Beratungsstelle:"Burn-out- Brücke Beratungsstelle Dreiland" in Steinen

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Fortbildungen

  • Atemtherapie (1986 – 1988, Henner Ritter, Stuttgart)
  • Akupunktur und Diagnostik (Ralf Luthard, Dr. Stefan Kirchhoff, Barbara Kirschbaum, Josef Müller, Walter Karius, Andrea Kafka)
  • Tuina (Annette Jonas, Prof. Luo Caigui, Ken Rose) 2003 Diplom in TuiNa,
  • seither Vollmitglied der Arbeitsgemeinschaft für klassische Akupunktur und traditionelle chinesische Medizin.
  • Diätetik (Ralf Luthard, Helmut Magel, Claude Diolossa, Dr. Stefan Kirchhoff)
  • Klientenzentrierte Gesprächsführung und personenzentrierte Beratung: 2000 – 2005 Ausbildung bei Elisa und Eckart Ruschmann, Freiburg
  • Wirbelsäulentherapie nach Breuß und Dorn (Harald Fleig, Wehr)
  • Teilnahme an den internationalen Kongressen zur Chinesischen Medizin in Rothenburg ob der Tauber seit 1999
  • Burn-out Prophylaxe bei der Landesärztekammer Baden Württemberg
  • Achtsamkeitstraining: Ausbildung in MBCT (mindfulnessbased cognitive therapy – achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie) bei Mark Williams, akkreditiert durch die Psychotherapeutenkammer Niedersachsen, Weiterbildungen am Europäischen Institut für Achtsamkeit
  • Therapeutische Meditation: seit 2010 kontinuierliche Weiterbildungen bei Dr. Brigitte Fuchs

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